Der Weg zum Traumberuf

Das duale System der Berufsausbildung


Wenn das Schulende in Sicht ist, stellt sich für viele Schüler die Frage: „Was mache ich danach?“ Etwa 60 % aller Jugendlichen in Deutschland treten eine Ausbildung im dualen System an. Dual deshalb, weil die Berufsausbildung sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule stattfindet.

Im Betrieb erhalten die Auszubildenden eine überwiegend praktische Ausbildung, in der eine breit angelegte berufliche Grundbildung und die für die Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit notwendigen fachlichen Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt werden. In der Berufsschule wird die betriebliche Ausbildung durch theoretische Grundlagen ergänzt.

Um für alle Auszubildende den gleichen Ausbildungsstand zu gewährleisten, kommt zur Ausbildung im Handwerk zusätzlich eine überbetriebliche Ausbildung hinzu, die in Berufsbildungszentren der Handwerksorganisationen stattfindet. Damit sollen Ausbildungsdefizite, die durch die Spezialisierung einiger Betriebe auf nur einige Geschäftsfelder bedingt sind, ausgeglichen werden.

Die konkrete betriebliche Ausbildung erfolgt auf der rechtlichen Grundlage von gegenwärtig rund 350 Ausbildungsordnungen für staatlich anerkannte Ausbildungsberufe.

Selbstverständlich gibt es noch viele andere Wege der beruflichen Aus- und Weiterbildung, wie z.B. der Besuch von Berufsfachschulen, Fachoberschulen, beruflichen Gymnasien/Fachgymnasien oder natürlich auch die Aufnahme eines Studiums, sofern die allgemeine Hochschulreife vorliegt.